• Das Konzept des IPS wird positiv bewertet .
  • Die Anwendung von IPS-Maßnahmen ist umweltschonend und hat einen positiven Effekt auf Naturhaushalt und Biodiversität.
  • Die Anwendung von IPS-Maßnahmen führt zum Schutz von Nützlingen.
  • Die richtige Anwendung von IPS-Maßnahmen kann zu finanziellen Einsparungen durch Reduktion von Betriebsmitteln führen.
  • Die Anwendung von IPS-Maßnahmen führt zum langfristigen Erhalt fruchtbaren Bodens.
  • Angepasste Sorten und Managementsysteme (IPS-Maßnahmen) reduzieren das Risiko eines Schadbefalls.
  • Anwendung von IPS-Maßnahmen (z.B. angepasse Sorten, Wechsel der PSM) führt zu einer Verlangsamung der Resistenzbildung bei Schadorganismen.
  • Die richtige Anwendung von IPS-Maßnahmen kann zu finanziellen Einsparungen durch Reduktion von Betriebsmitteln führen.
  • Informationsveranstaltungen (z.B. Pflanzenschutztagungen) werden gerne besucht, um sich zum Thema zu informieren.
  • Die Anwendung von IPS verbessert das Image der Landwirtschaft.
  • Das Grundlagenwissen zu geeigneten IPS-Maßnahmen ist bei den meisten Praktikern vorhanden.
  • Pflanzenschutztagungen zur Wissensvermittlung werden als gute Informationsmöglichkeit zum IPS bewertet.
  • Es besteht ein vertrauensvoller und intensiver Austausch zwischen Pflanzenschutzdiensten und Praxis.
  • Der informelle Austausch zu IPS zwischen den Betrieben (peer-to-peer) funktioniert in einigen Regionen sehr gut.
  • Praktiker nehmen ihre Verantwortung für den Erhalt des Naturhaushalts und der Biodiversität wahr.
  • Zusammenkünfte zum Informationsaustausch (z.B. Runde Tische, Feldtage) zwischen Praxis und privater Beratung finden regelmäßig statt.
  • In der landwirtschaftlichen Praxis finden IPS-Maßnahmen größtenteils Anwendung.
  • Das Wissen zu IPS und die Anwendung von IPS-Maßnahmen sind regional- und kulturspezifisch (Standortfaktoren, Wetter, Anbaukultur).
  • Fehlendes Wissen und Bewusstsein in Praxis und Öffentlichkeit über den Einfluss von chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen.
  • Der Wissensstand zur Anwendung von IPS-Maßnahmen ist regional und sektoral sehr unterschiedlich.
  • Die Forschungsinfrastruktur für eine kontinuierliche und umfassende Forschung zu IPS ist unzureichend (z.B Abbau Versuchswesen, Lehrstühlen)
  • Fehlende IPS-Anwendungsstrategie auf Betriebsebene, Praktiker tendieren eher zu einzelnen Akutmaßnahmen.
  • Deutschlandweiter Abbau der unabhängigen Offizialberatung.
  • Für einige Kulturarten und Schadorganismen existieren keine Schadschwellen.
  • In Deutschland sind Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten qualitativ sehr unterschiedlich.
  • Der Austausch zu IPS zwischen Betrieben (peer-to-peer) ist nicht institutionalisiert .
  • Hohe Diversität der Landwirtschaft erschweren Austausch zu IPS, da spezifisches Wissen notwendig ist.
  • Biologische Pflanzenschutzverfahren werden nur unzureichend in die Praxis überführt.
  • Unzureichende praxisnahe und anwendungsorientierte Beratung vor Ort („auf dem Acker“).
  • Vorhandenes Wissen zu IPS wird nicht weitergegeben. Der Wissenschafts-Praxisdialog ist unzureichend.
  • Der Austausch zu IPS zwischen Betrieben (peer-to-peer) findet in einigen Regionen nur unzureichend statt.
  • Das Wissen der Praktiker über die richtige Anwendung von IPS-Maßnahmen ist nicht ausreichend. Spezifisches Wissen fehlt.
  • Die Anwendung von IPS erhöht den Arbeitsaufwand der Praktiker.
  • In der landwirtschaftlichen Ausbildung und in der Forschung verliert das Thema IPS an Bedeutung.
  • Prognosemodelle sind häufig nicht zuverlässig. Schwachstellen liegen in der Standortungenauigkeit der Wetterdaten.
  • Schadschwellen sind nicht an Standortgegebenheiten angepasst.
  • Die Anwendung von IPS kann zur langfristigen Sicherung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln führen.
  • In der Öffentlichkeit sinkt die Akzeptanz für chemische Pflanzenschutzmittel stetig.
  • Die Anwendung von IPS kann das Image der Landwirtschaft in der öffentlichen Wahrnehmung verbessern.
  • Es besteht ein großes Interesse in der Praxis an einer Verbesserung des Austauschs zwischen Betrieben, Wissenschaftlern und Verwaltung.
  • Verbesserung des Austausches und der Zusammenarbeit zwischen Praktikern und Naturschutz- und Umweltverbänden durch die Anwendung von IPS.
  • Zunehmender Nahrungsmittelbedarf durch steigende Weltbevölkerung.
  • In der Öffentlichkeit sinkt die Akzeptanz für chemische Pflanzenschutzmittel stetig.
  • Das Bedürfnis der Konsumenten nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln steigt stetig.
  • Es besteht ein großes Interesse in der Praxis an Weiterbildungs- und Schulungsmöglichkeiten zu IPS.
  • Die Anwendung vorbeugender, mechanischer und biologischer Verfahren ist eine Alternative zum chemischen Pflanzenschutz.
  • Zunehmender Druck auf den Naturhaushalt und die menschliche Gesundheit bedarf eines nachhaltigen Handelns.
  • Der öffentliche und politische Druck auf Praktiker steigt („Bauern-Bashing“).
  • Mangelnder Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Praxis birgt Risiko für einen schlechten Kenntnis- und Wissenstand zum IPS.
  • Überforderung der Öffentlichkeit durch hohe Komplexität des Themas Pflanzenbau und IPS und deren Einfluss auf Mensch und Naturhaushalt.
  • Knappe personnelle und finanzielle Ressourcen in Forschungseinrichtungen beeinträchtigen die Austauschintensität.
  • Knappe personelle und finanzielle Ressourcen in Pflanzenschutzdiensten beeinträchtigen die Austauschintensität.
  • Knappe personelle und finanzielle Ressourcen in Betrieben beeinträchtigen die Austauschintensität.
  • Das Zulassungsverfahren für biologische Pflanzenschutzmittel ist sehr aufwändig, teuer und zeitintensiv.